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Rezensionen

The Love Hypothesis – Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe
 

Ryria


Die Chemie/Biologie stimmt

Die Geschichte von Olive und Adam ist eine typische RomCom rund um Fake Dating - und sich dessen auch auf tolle, selbstironische Art bewusst.
Olive kennt alle Tropes und so werden direkt mal Regeln aufgestellt, auch wenn das natürlich die Macht der RomCom nicht aufhalten kann.
Auf diese Art sollte man die Geschichte auch lesen: Es ist manchmal vorhersehbar, es werden auch einige Klischees bedient, aber auf eine solch lustige und lockere Art, dass es mich so gar nicht gestört hat.
Während es mich in anderen Büchern eher stören würde, dass ein Missverständnis aufgrund fehlender Kommunikation nicht schnell geklärt wird, fühlte es sich hier irgendwie richtig an, quasi "das muss so sein".

Generell hat das Buch einfach echt viel Spaß gemacht, Erzählerin Olive war mir sehr sympathisch und eine tolle Mischung aus chaotisch-lustig und intelligent.
Ihre Gespräche mit Adam haben mir regelmäßig ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und mich super unterhalten, und wenn mal was schief ging konnte ich auch direkt mitfühlen und mein Buch anmeckern.
Auch der Freundeskreis war cool, von ihm hätte ich sogar gerne noch mehr gelesen.
Das Setting hat zugleich erlaubt, auf wichtige Themen wie Sexismus und Diskriminierung von Frauen in MINT-Fächern aufmerksam zu machen, was nochmal mehr Relevanz hat, wenn man bedenkt, dass die Autorin selbst eine Professorin auf diesem Gebiet ist.

drachenzahn


Hypothese: Witzig, aber voller Klischees

Wer eine leichte, unterhaltsame Liebesgeschichte sucht, kann sich hier entspannt zurücklehnen. Die Handlung ist zwar vorhersehbar und bewusst an bekannte Romcom-Klischees angelehnt, doch die schlagfertigen, witzigen Dialoge sorgen für kurzweilige Lesefreude.

Die Liebesgeschichte selbst ist nicht sonderlich außergewöhnlich. Ich finde es aber toll, dass Frauen in einem MINT-Studium sowie ihre Probleme darin dargestellt werden. Olive ist Doktorandin der Biologie. Ihr liegt die Forschung sehr am Herzen und sie gibt alles, um ihr Ziel zu verwirklichen. Um ihrer besten Freundin Anh zu überzeugen, dass sie kein Interesse an einem Kommilitonen hat, küsst sie spontan Adam Carlsen. Obwohl dieser als fieser Tyrann gilt, steht er ihr nur allzu gern bei ihrem Fake-Dating-Plan zur Seite.

Viele Szenen sind wirklich sehr überzogen und unrealistisch. Einerseits ist das lustig, andererseits wirkt das kein bisschen authentisch. Während einige Momente durchaus unterhaltsam waren, gab es auch Elemente, die mich eher genervt haben. Absolut unnötig fand ich die Rahmenhandlung, dass die beiden sich bereits vor zwei Jahren schon einmal begegnet sind. Überhaupt wirkten die Charaktere in der zweiten Hälfte sehr überdreht.

Für mich hätte die Hauptdarstellerin Olive zudem etwas selbstbewusster und stärker auftreten können. Irgendwie wurde sie nur von allen anderen Charakteren vorwärts geschubst, ohne wirklich eigene Entscheidungen zu treffen. Das finde ich sehr schade, gerade weil es schön gewesen wäre, eine Frau zu sehen, die sich wirklich in einem männerdominierten Bereich behaupten kann.

Für Fans lockerer Liebesgeschichten mit viel Humor dürfte das Buch dennoch eine unterhaltsame Lektüre sein. Mir persönlich war es jedoch zu klischeehaft und unrealistisch. Schade, denn das Potenzial für eine stärkere Geschichte war definitiv vorhanden.

Peachybookdreams


Ein Romcom Highlight

Inhalt: Olive Smith befindet sich in einer prekären Situation, ihre beste Freundin Anh bedeutet ihr einfach alles, deshalb entgeht ihr auch nicht, dass Anh Interesse für ihren Exfreund zeigt. Olive ist absolut über ihn hinweg, doch Anh traut sich dennoch nicht, Jeremy ihre Gefühle zu zeigen. Olive täuscht deshalb eine Beziehung vor und küsst in der Not den erst besten …. Adam Carlsen. Nicht nur ihr Herz, sondern auch ihre Karriere geraten ins Chaos. 

Schreibstil: Wow, das nenne ich RomCom! Ich hatte dieses Buch schon lange auf meiner "Möchte ich lesen" Liste, ich bin normalerweise kein Fan von RomComs und habe deshalb dennoch ein bisschen gezögert. Normalerweise fehlt mir bei romantischen Komödien die Tiefe, aber hier nicht, der Humor ist nicht zu überspitzt, auch ernste Themen spielen eine Rolle und ein bisschen Spannung gab es auch.

Charaktere: Mir haben alle Protagonisten so gut gefallen, Olive, Adam und ganz besonders Anh, Malcolm und Holden. Wer die Vorgeschichte zu diesem Buch kennt, weiß, dass die Charaktere von Star Wars inspiriert sind, und ich musste so schmunzeln, als ich langsam die Charaktere im Buch zuordnen konnte. Als Fan der Filme war das definitiv nochmal ein kleines Highlight.

Fazit: Romantisch, spicy, witzig und unglaublich chaotisch. Ali Hazelwood hat es geschafft, mich sogar als RomCom Muffel völlig mit ihren liebenswerten Protagonisten zu begeistern. Das wird nicht mein letztes Buch von der Autorin sein.

LeserinLu


Unterhaltsam

Dies war mein erster Roman von Ali Hazelwood – und ich fand ihn herrlich eskapistisch! Die Geschichte um Biologie-Doktorandin Olive, die aus einer Notlage heraus einen Fake-Dating-Deal mit dem berüchtigten Labortyrannen Adam Carlsen eingeht, ist vorhersehbar, aber genau auf die beste Art: witzig, charmant und einfach unterhaltsam.

Ja, Hazelwood liebt ihre stereotypen Dynamiken: die unsichere, junge Wissenschaftlerin und der unglaublich große, wortkarge, aber eigentlich fürsorgliche Mann. Was mir in Hazelwoods späteren Romanen auf die Nerven gegangen ist, konnte ich hier noch unter (leider) „typisch Romcom“ verbuchen und so gut, es ging, ignorieren. Natürlich ist auch die Handlung sehr konstruiert, aber genau das macht ja auch den Reiz dieses Genres aus und sorgt dafür, dass man in dem Roman abtauchen kann und nicht groß nachdenken muss. Wer nach einer leichtfüßigen, humorvollen Lovestory mit klugem Science-Setting sucht, wird hier auf jeden Fall fündig. Mit anderen Worten: Man bekommt hier genau das, was auch versprochen wird.

Anndlich


Olive & Adam

Die Biologie-Doktorandin Olive ist erfolgreich in ihrem Wissenschaftsprojekt unterwegs, doch in Sachen Liebe ist sie noch auf der Suche nach dem wahren Gefühl. Um ihrer Freundin Anh behilflich zu sein, täuscht sie eine Beziehung vor und küsst dafür den Erstbesten und das ist ausgerechnet der unfreundlichste Dozent an der Universität: Adam Carlsen. Nun muss sie ihm nicht nur erklären, warum sie ihn geküsst hat, sondern sich selbst über ihrer Reaktion bewusst werden. Kann Olive doch Liebe empfinden und warum ausgerechnet für den größten Labortyrannen Stanfords?

The Love Hypothesis - Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe von Ali Hazelwood ist ein humorvolles Romance-Buch. Ali Hazelwood ist bekannt für ihren Humor, den ich schon bei Check&Mate und Bride bewundert habe. Doch erstmals konnte mich ein Buch von ihr vollends überzeugen, fehlte mir bei Bride etwas mehr Tiefe in der Fantasywelt und waren mir bei Check&Mate die Protagonisten etwas zu jung, was sich auch am Verhalten zeigte, hat es in diesem Fall wunderbar funktioniert.

Die Chemie zwischen Olive und Adam kam direkt rüber und doch konnte man die Irrungen und Wirrungen, die sich im Laufe der Geschichte ergaben durchaus nachvollziehen. Die Dialoge zwischen den beiden waren super lustig, zeigten gleichzeitig, dass beide in Interaktionen mit anderen (fremden) Menschen teilweise ein paar Schwierigkeiten haben und machten sie dadurch umso menschlicher. Besonders gut gefallen hat mir jedoch die Freundschaft zwischen Olive, Anh und Malcom. Die Drei zeigen auf wunderschöne Weise, wie eine wahre Freundschaft aussieht.

Kleiner Kritikpunkt wäre für mich lediglich der Charakter Tom, der mir etwas zu überspitzt dargestellt wurde.

Die Bonuskapitel mit der Sicht Adams, die sich auf die Kapitel der intimen Szenen beschränkt, waren für mich überflüssig und hab ich nach erkennen, um welche Kapitel es sich handelt, auch abgebrochen. Für alle, die solche Szenen gerne aus beiden Perspektiven lesen, ist das sicherlich ein schönes Extra. Da ich mich freue, wenn die Szenen in der ersten Perspektive nicht sehr detailliert beschrieben sind, war es für mich ein nicht notwendiges Extra, das jedoch keinen Einfluss auf meine Bewertung des Buchs hat.

Tara


Verdienter Hype


The Love hypothesis von Ali Hazelwood gehört zu einer meiner liebsten Romcoms und hat meiner Meinung nach den Hype absolut verdient. Das Buch war mein erstes der Autorin und hat dafür gesorgt, dass ich auch alle anderen Bücher von ihr gekauft, gelesen und geliebt habe. Der Fake Dating Trope in dem Buch wurde so gut umgesetzt und hat einfach total Spaß gemacht zu lesen, was auch an den beiden Hauptprotagonisten lag. Adam ist eher der Grumpy Typ, wobei Olive eher ein Sonnenschein ist, total verpeilt aber auch auch super humorvoll. Was mir auch gut gefallen hat, war der Wissenschaftliche Aspekt der in Hazelwoods Büchern nie fehlen darf. Obwohl fast alle ihrer Bücher sich ähneln freue ich mich auf jedes neue Buch von ihr, weil sie es einfach immer schafft die perfekte Kombination aus Romance, Humor, Spice und Ernsthaftigkeit in ihren Büchern zu packen.

PucKker


Verliebt

Ich finde das Cover total schön, auch viel besser als die andere deutsche Version.

Ali Hazelwolf hat mich mit ihrem locker flockigem Schreibstil direkt in den Bann gezogen. Das liegt natürlich insbesondere an den Charakteren und der Authentizität der Geschichte. Man merkt als Leserin einfach, dass Ali Hazelwold selbst erlebt hat, wovon sie da schreibt. Damit meine ich nicht die Liebesgeschichte, sondern die Gegebenheiten der Wissenschaft voller Wetteifer und Druck. Diese Authentizität hat mir super gefallen. Entscheidend waren auch die Charaktere, ich sehr schnell ins Herz geschlossen habe. Olive habe ich mich direkt verbunden gefühlt und Adam ist (dann später im Buch) wahnsinnig toll! Für mich wirkte sogar das fake dating mal recht glaubhaft, was in anderen Büchern sonst nicht der Fall ist. Insgesamt ein zuckersüßes Buch, dass sich durch das Wissenschafts-Setting von anderen deutlich abhebt.