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Ein Teil von ihr

Ein Teil von ihr

Thriller | Karin Slaughter

Hardcover
2018 Harpercollins Hamburg
Auflage: 1. Auflage
512 Seiten; 220 mm x 142 mm
ISBN: 978-3-95967-214-6

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Nach "Die gute Tochter" begeistert Spiegel-Bestseller-Autorin Karin Slaughter mit ihrem neuen Thriller "Ein Teil von ihr". Provokanter und raffinierter als alles, was sie zuvor geschrieben hat.

Wir alle kennen unsere Mütter.
Oder etwa nicht?

Wieder und wieder sieht Andrea Oliver das Gesicht ihrer Mutter Laura vor sich: gelöst, gutmütig, beherrscht - während sie einem Menschen das Leben nimmt. Nur knapp konnten sie beide einer grauenvollen Schießerei entkommen. Andrea will Antworten, doch stattdessen zwingt ihre Mutter sie in eine riskante Flucht. Weil sie verfolgt wird. Weil sie ein dunkles Geheimnis hat. Andrea folgt dem Befehl ihrer Mutter. Doch je weiter sich ihr die wahre Identität dieser Frau enthüllt, desto mehr entpuppt sich ihr Leben als eine Lüge. Wer ist ihre Mutter wirklich?

"Dieser Thriller wird Sie um den Schlaf bringen. Für Slaughter-Fans ist "Ein Teil von ihr" ein absolutes Lese-Muss." ok!

"Wie immer hat Slaughter ... keine Scheu, Verbrechen in all ihrer Brutalität und Grausamkeit zu schildern. [...] Daneben aber beweist sie ebenso viel Gespür für die Zerrissenheit, für Sehnsüchte und Ängste, für starke Gefühle und damit verbundene innerliche Eruption, kurz: für die Komplexität ihrer Charaktere." dpa

"Karin Slaughters "Ein Teil von ihr" liest sich als moderne Geschichte über komplizierte Vereinigte Staaten von Amerika, in der charakteristische Merkmale des American Way of Life ebenso aufscheinen wie der Mythos vom Grenzland." krimi-couch.de

"Provokanter und raffinierter als alles, was sie zuvor geschrieben hat." vol.at

"Eine spannende Lektüre bis zum Schluss." SpotOnNews

"Fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite." Magazin-frankfurt.com

"Karin Slaughter gilt völlig zu Recht als eine der besten Krimi-Autoren der USA. Ihre Geschichten fesseln von Anfang bis Ende." IN

"Karin Slaughter zählt zu den talentiertesten und stärksten Spannungsautoren der Welt."
Yrsa Sigurðardóttir

"Jeder neue Thriller von Karin Slaughter ist ein Anlass zum Feiern!" Kathy Reichs

"Karin Slaughter bietet weit mehr als unterhaltsamen Thrill."
SPIEGEL ONLINE über "Pretty Girls"

Slaughter, Karin
Karin Slaughter ist international mit mehr als einem Dutzend Romanen an die Spitze der Bestsellerlisten gestürmt, unter anderem mit der Will-Trent- und der Grant-County-Serie. Weltweit werden mehr als 30 Millionen Exemplare ihrer Bücher verkauft.


Vorhersehbar und nicht sehr spannend 29. September 2018
Inhalt:

Wir alle kennen unsere Mütter.
Oder etwa nicht?

Wieder und wieder sieht Andrea Oliver das Gesicht ihrer Mutter Laura vor sich: gelöst, gutmütig, beherrscht ? während sie einem Menschen das Leben nimmt. Nur knapp konnten sie beide einer grauenvollen Schießerei entkommen. Andrea will Antworten, doch stattdessen zwingt ihre Mutter sie in eine riskante Flucht. Weil sie verfolgt wird. Weil sie ein dunkles Geheimnis hat. Andrea folgt dem Befehl ihrer Mutter. Doch je weiter sich ihr die wahre Identität dieser Frau enthüllt, desto mehr entpuppt sich ihr Leben als eine Lüge. Wer ist ihre Mutter wirklich?

Meine Meinung:

Leider hatte ich mir viel mehr von diesem Buch versprochen. Die Inhaltsangabe verspricht mehr, als die Geschichte halten kann.
Auf mich wirkte das alles irgendwie konstruiert, war vorhersehbar und strotzte deshalb auch nicht wirklich vor Spannung.
Der Aufbau war interessant, man erfährt immer Stück für Stück, was damals 1986 passiert ist und dazwischen immer wieder Sequenzen aus der Gegenwart.

Andrea wirkte auf mich wie ein verängstigter Teenager, dabei ist sie schon 31 Jahre alt. Ihr Verfolgungswahn und die immer gleichen Fragen die sie sich stellt, gehen einem nach einer Weile schon ein bisschen auf die Nerven. Ihre Figur blieb mir bis zum Ende ziemlich fremd.
Bei ihrer Mutter Laura war es da schon ein bisschen besser. Man erfährt was sie bewegt, was sie fühlt.
Die Nebendarsteller waren teils besser ausgearbeitet als die Protagonisten. Was ich sehr schade fand.

Ein Thriller war dieses Buch für mich nicht wirklich, ich würde es eher als Spannungsroman bezeichnen. Da alles ziemlich vorhersehbar war, kam beim Lesen auch nicht wirklich Spannung auf. Nur wenn man sich etwas mehr und eingehender mit dem Inhalt beschäftigt, unabhängig vom Buch, kann man sich ein bisschen gruseln. Wenn man darüber nachdenkt, dass man über dreißig Jahre mit einer Person verbracht hat und sich dann herausstellt, dass alles gelogen war.

Der Schreibstil war ok, er ließ sich flott lesen.
Das Cover ist wunderschön. Es kommt im Metallic-Look daher und der Schmetterling wirkt fast wie ein echter, je nach dem wie man das Buch ins Licht hält.

Fazit:

Wer auf spannende und gut durchdachte Thriller steht, dem würde ich dieses Werk von Karin Slaughter nicht empfehlen.
Für mich hätte es deutlich spannender sein dürfen 05. September 2018
von Anja
Andrea ist 31Jahre alt. In ihrem Leben hat sie noch nicht viel erreicht. Momentan lebt sie wieder im Haus ihrer Mutter Laura, da diese sich von einer Krebserkrankung erholt. An Andreas Geburtstag gehen die beiden gemeinsam essen. Es kommt zu einer Schießerei. Andrea lernt ihre Mutter von einer völlig unbekannten Seite kennen. Denn Laura scheint keinen Moment in Panik zu geraten und die Situation voll unter Kontrolle zu haben. Nie wird Andrea den Gesichtsausdruck ihrer Mutter vergessen, als sie dem Attentäter das Leben nimmt. Denn Laura scheint völlig gelöst und mit sich im Reinen zu sein. Wer ist die Frau wirklich, die all die Jahre ein unscheinbares Kleinstadtleben geführt hat?

Der Einstieg in diesen Thriller gelingt mühelos, da die Szenen, in denen Laura sich dem Attentäter entgegenstellt und alles daran setzt, den Amoklauf zu beenden, sehr spannend beschrieben sind. Man stellt sich sofort die Frage, warum Laura so eiskalt handeln kann, wo sie doch eigentlich ein ganz normales, schon fast langweiliges Leben zu führen scheint. Das Interesse an der Handlung wird also sofort geweckt.

Die Geschichte wird auf zwei unterschiedlichen Zeitebenen erzählt. Einmal 2018, die Gegenwart, in der Andrea sich auf Suche nach Antworten zum Vorleben ihrer Mutter macht, und dabei in Situationen gerät, die sie sich nicht einmal in ihren schlimmsten Träumen vorgestellt hätte. Außerdem gibt es Rückblicke, die im Jahr 1986 beginnen. Hier beobachtet man eine Gruppe junger Menschen, die ganz im Bann des charismatischen Anführers Nick stehen, die Welt radikal verändern wollen und sich dabei auch nicht scheuen, über Leichen zu gehen.

Die Charaktere wirken zunächst etwas blass und wenig sympathisch. Gerade bei Andrea fällt es schwer, sich mit ihr zu identifizieren. Denn für ihr Alter wirkt sie zu naiv und insgesamt recht träge. Laura lernt man durch die Rückblicke in die Vergangenheit näher kennen, sodass man sie erst nach und nach einschätzen kann. Insgesamt gesehen wirken allerdings alle Charaktere lebendig und ihr Handeln authentisch. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und angenehm lesbar. Es gelingt ihr, die Szenen so zu beschreiben, dass man sie beim Lesen mühelos vor Augen hat.

Die bereits früh aufgebaute Spannung kann leider nicht durchgehend gehalten werden. Denn die Rückblicke in die Vergangenheit sind sehr detailliert, sodass man beim Lesen oft das Gefühl hat, auf der Stelle zu treten und nicht recht voranzukommen. Die Einblicke in die Vergangenheit sind zwar wichtig, um Lauras Handeln zu verstehen und einen guten Überblick über die Hintergründe zu bekommen, dennoch wirken diese Passagen eher zäh und sorgen dafür, dass die Spannung abflaut. Es gelingt der Autorin zwar Wendungen einzubauen, mit denen man nicht gerechnet hat, doch wirkliche Spannung kommt dadurch leider über weite Teile nicht auf. Zum Ende hin stellt sich die bis dahin etwas vernachlässigte Spannung dann allerdings doch noch ein.

Ich habe schon einige Bücher der Autorin mit großer Begeisterung gelesen und bin deshalb mit hohen Erwartungen in den neuesten Thriller gestartet. Denn die Inhaltsangabe klang für mich äußerst vielversprechend. Der Anfang konnte meine Erwartungen auch voll und ganz erfüllen, doch dann flachte die Spannung für mich zu sehr ab. Ich habe zwar nie das Interesse am Handlungsverlauf verloren, doch echter Nervenkitzel, der für mich einen guten Thriller ausmacht, wollte sich bei mir einfach nicht einstellen. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala vergebe ich deshalb auch nur drei von fünf möglichen Sternchen.
Wie gut kennst Du deine Mutter? 13. August 2018
Ein Teil von ihr ist der neue Stand-Alone-Thriller von Karin Slaughter, die vor allem wegen ihrer Reihen eine meiner Lieblingsautorinnen ist. Auch dieses Buch konnte mich wieder überzeugen, wobei ich es eher als spannenden Roman bezeichnen würde.

Das Buch startet mit einem Prolog, der zunächst noch sehr verwirrend und zusammenhanglos erscheint. Aufgrund des Klappentextes ist aber klar, dass es etwas mit der Vergangenheit von Andreas Mutter zu tun haben muss.
Vor dem ersten Kapitel befindet sich eine Zeitangabe: 20. August 2018. Somit spielt das Buch genaugenommen sogar in der Zukunft, ich werde diesen Erzählstrang der Einfachheit halber aber trotzdem als Gegenwart bezeichnen.
Wir lernen zunächst Andrea kennen, die mit 31 Jahren über der Garage ihrer Mutter Laura lebt. Zwar ist der Grund dafür, dass Laura Brustkrebs hatte und Andrea sie unterstützen musste, das ist aber nicht alles. Andrea ist mit ihren Anfang 30 sehr unselbstständig, hat noch nichts wirklich erreicht und lebt scheinbar jeden Tag so vor sich hin. Damit ist sie eine sehr anstrengende Protagonistin, die mir zu Beginn einiges abverlangt hat. Man muss sich hier vor allem bewusst machen, dass es sie ist, die man im Buch hauptsächlich begleitet. Zwar macht sie durch das Erlebte eine Wandlung durch, diese findet aber doch eher im letzten Drittel des Buches statt. Ich fand sie aber keineswegs unsympathisch, sondern einfach nur anstrengend.
Das erste Kapitel beginnt mit dem Tag im Diner und zunächst begleiten wir die Unterhaltung von Andrea und Laura, durch die wir beide und ihre Situation ein wenig kennenlernen. Relativ schnell kommt es aber zu dem Punkt, an dem die Schießerei beginnt, die dann in der im Klappentext beschriebenen Tat von Laura endet.
Daraufhin entwickelt sich die Geschichte zunächst ?normal?. Laura muss ins Krankenhaus, weil sie bei den Geschehnissen verletzt wurde und die Polizei befragt die beiden Frauen. Doch schon hier zeigt Laura erste komische Verhaltensweisen.
Nachdem sie dann wieder Zuhause sind, geschehen weitere Dinge, die letztendlich dazu führen, dass Laura ihre Tochter zur Flucht zwingt.
Im Folgenden begleiten wir Andrea dann bei dieser Flucht, wobei es immer wieder zu brenzligen Situationen kommt. Gleichzeitig versucht sie herauszufinden wer ihre Mutter wirklich ist und was zu all dem geführt hat. Dabei folgt sie zunächst noch genau den Anweisungen ihrer Mutter, wird dann aber Stück für Stück selbstständiger, wobei sie damit mal mehr und mal weniger erfolgreich ist.
Nach circa 150 Seiten wird der Erzählstrang zum ersten Mal durch einen Zeitsprung in das Jahr 1986 unterbrochen. Was genau dort thematisiert wird, werde ich wegen Spoilern nicht verraten. Der Leser bekommt dadurch aber erste Hinweise wer Laura war und ich hatte es bereits nach dem ersten Rückblick durchschaut. Im weiteren Verlauf wechseln sich Gegenwart und Vergangenheit immer wieder ab und nach 300 Seiten wird dem Leser dann offen verraten wer Laura war.
Während Andrea in der Gegenwart nach der Wahrheit sucht und dabei gleichzeitig auf der Flucht ist, kommt sie in einige gefährliche Situationen, die für mich aber gar nicht die Hauptspannung des Buches ausmachen. Es ist vielmehr die Geschichte von Lauras Vergangenheit, die es so spannend macht. Es ist schwer dies zu beschreiben, ohne zu viel zu verraten. In jedem Fall wollte ich unbedingt wissen, wie sich die Geschehnisse von damals weiterentwickelt haben und wie sich alles Schritt für Schritt auf das zubewegt hat, das letztendlich zu Lauras Verhalten in der Gegenwart geführt hat.
Zwar liebe ich Karin Slaughter, aber eben vor allem wegen ihren Reihen. Bei Einzelbüchern bleibt somit immer ein Restrisiko, dass es mir doch nicht zusagt. Das ist hier aber eindeutig nicht der Fall. Auch wenn es kein klassischer Thriller, sondern eher ein sehr spannender Roman ist, fand ich das Buch absolut gelungen. Besonders gefallen hat mir, dass wir in der Gegenwart zwar die ganze Zeit Andrea begleiten, es aber trotzdem Laura ist, die im Mittelpunkt der Geschichte steht. Was die Spannung angeht, ist es vor allem der Erzählstrang in der Vergangenheit, der diese hoch hält. Aber auch in der Gegenwart fiebert man dem Ende entgegen, in dem letztendlich alles aufgelöst wird und auch noch die letzten offenen Fragen beantwortet werden.