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Underground Railroad

Underground Railroad

Roman. Ausgezeichnet mit dem Pulitzer Prize 2017 und dem National Book Award 2016 | Colson Whitehead

Hardcover
2017 Hanser
Auflage: 2. Aufl.
352 Seiten; 217 mm x 147 mm
ISBN: 978-3-446-25655-2

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Besprechung
"Es ist der große Roman über die Sklaverei in Amerika, aber er ist auch mehr als das. ... Eine historisch akribische Aufarbeitung. ... Ich kann mir niemanden vorstellen, der ungerührt aus dieser Lektüre herauskommt." Martin Ebel, SRF Literaturclub, 05.09.17

"Das Wissen über die Sklaverei, das Colson Whitehead einem aufbürdet, verändert einen." Rüdiger Safranski, SRF Literaturclub, 05.09.17

"Atemberaubend vermischt Colson Whitehead Fakten und Fiktion der Sklavenflucht." Berthold Seewald, Welt am Sonntag, 03.09.17

"Mit 'Underground Railroad' ist Whitehead etwas Großes gelungen: literarisch zu verdichten, wie die Folgen der Sklaverei Amerika bis heute zerreißen. Ein Roadmovie in die amerikanische Finsternis." Brigitte Kleine, ARD titel, thesen, temperamente, 27.08.17

"'Underground Railroad' ist der Roman für diesen Moment, es ist das Buch, um den andauernden amerikanischen Bürgerkrieg zu verstehen, Trump und Charlottesville und die ökonomische und emotionale Versklavung der Schwarzen, die doppelte und dreifache Schuld der Weißen. ... Whitehead gelingt in diesem Buch das Besondere, er verbindet die Klarheit einer sehr gegenwärtigen Sprache mit der Vergangenheit, die er greifbar macht, verständlich und damit auch politisch zugänglich." Georg Diez, DER SPIEGEL, 35/2017

"Der historische Roman ist hochaktuell. Nur vor dem Hintergrund, der Sklaverei lässt sich der heutige Rassismus wirklich verstehen, der sich über Generationen eingeschrieben hat ins Erbgut der weißen wie der schwarzen Amerikaner. Und wohl nur dann überwunden werden kann, wenn man sich traut, dem Damals wie dem Heute ins brutale und ins gebrochene Auge zu schauen.Wie Colson Whitehead es tut." Gabriele von Arnim, Deutschlandfunk Kultur, 23.08.17

"Colson Whitehead will eine andere Perspektive auf die Geschichte der Sklaverei eröffnen, die bislang vor allem von Weißen geschrieben wurde. Mit 'Underground Railroad' ist ihm das auf fulminante Art gelungen." Christian Schröder, Der Tagesspiegel, 22.08.17

"Der Roman erzählt derart berührend intensiv von jenen Wurzeln, aus denen das Ausmaß des verhärteten Rassismus in den USA heute wuchs, dass danach alles, was unter Trump an die Oberfläche kochte, klarer verortet werden kann. ... Absolut unverzichtbar, um den Horror des Vorgestern zu fassen zu bekommen, und somit zu begreifen, wie dünn die Tünche ist in der Gegenwart." Anne Haeming, SPIEGEL online, 22.08.17

"Whiteheads Stärken liegen in der Formulierungskunst, die Ungeheuerliches immer wieder in einzelnen Sätzen verdichtet. In der Lakonie, die das Schreckliche verdichtet, in der Üppigkeit, die das Schöne ausmalt - Letzteres meist nur in der Vorstellung, im Traum. Sie liegen in der Struktur des Romans, der Porträt- mit Staatenkapitel wechselt, der Road Novel mit Verfolgungsjagd und Stationendrama kombiniert." Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 21.08.17

"Wie oft war die Rede von der 'Great American Novel', die angeblich niemand mehr zu schreiben imstande sei, weil es zu kompliziert sein, Geschichte und Gegenwart in eins zu setzen und zu fiktionalisieren. 'Underground Railroad' ist nichts weniger als ein Meisterwerk, ein Roman, dessen historische Implikationen natürlich Schatten auf heute werfen." Julian Weber, Die Tageszeitung, 21.08.17

"'Underground Railroad' ist eindeutig große Literatur, die ins Jetzt hineinragt: Wer verstehen will, wie es zu Auswüchsen wie jüngst in Charlottesville kommen konnte, greife zu diesem Buch." Christoph Schröder, Frankfurter Rundschau, 21.08.17

"Ein überwältigender Roman... Die Geschichte der Sklaverei ist nicht abgeschlossen. Ihre Folgen durchziehen bis heute den amerikanischen Alltag. So muss man dieses Buch lesen, das Erzählungen, Erfahrungen und Erinnerungen aus dreieinhalb Jahrhunderten in sich aufgenommen hat und als neue, alle Spuren berührende und zusammenführende Geschichte vor uns steht, als The Great American Novel." Verena Lueken, Frankfurter Allgemeine Sonntagszei

Kurztext / Annotation
Colson Whiteheads Bestseller über eines der dunkelsten Kapitel der Geschichte Amerikas - ausgezeichnet mit dem Pulitzer Preis 2017

Langtext
Cora ist nur eine von unzähligen Schwarzen, die auf den Baumwollplantagen Georgias schlimmer als Tiere behandelt werden. Alle träumen von der Flucht - doch wie und wohin? Da hört Cora von der Underground Railroad, einem geheimen Fluchtnetzwerk für Sklaven. Über eine Falltür gelangt sie in den Untergrund und es beginnt eine atemberaubende Reise, auf der sie Leichendieben, Kopfgeldjägern, obskuren Ärzten, aber auch heldenhaften Bahnhofswärtern begegnet. Jeder Staat, den sie durchquert, hat andere Gesetze, andere Gefahren. Wartet am Ende wirklich die Freiheit? Colson Whiteheads Roman ist eine virtuose Abrechnung damit, was es bedeutete und immer noch bedeutet, schwarz zu sein in Amerika.


Bemerkenswert 16. September 2017
von begine
Colson Whitehead hat mit Underground Railroad einen spannenden Roman geschrieben. Es geht um schwarze Sklaven in den Südstaaten.
Ich habe das Hörbuch gehört. Es wird von Helene Grass gelesen, die Stimme hört sich gut an. Die Sprecherin liest nicht zu dramatisch, sonst wäre es zu viel gewesen.
Die Situation der Sklaven ist dramatisch und sehr realistisch. Manchmal musste ich Pausen einlegen, da mir die Grausamkeit zu viel wurde und wenn man daran denkt, dass die Marter der Sklaven wirklich so war. Man bekommt ja immer noch mit, was es heute noch heißt schwarz zu sein.

Die Protagonistin, die Sklavin Cora wird schon in die Sklaverei hineingeboren. Sie arbeitet auf den Baumwollfeldern. Ihre Großmutter und Mutter wurden aus Afrika entführt und auch gleich auseinander gerissen.
Sie erfährt von dem Underground Railroad, einer Organisation, die Sklaven bei der Flucht in den Norden hilft. Die Flucht verläuft wieder tragisch mit vielen Opfern.
Schon ihre Mutter war geflohen als Cora noch ein Kind war.

Für diesen Roman wurde der Autor Colson Whitehead 2016 mit dem National Book Award und 2017 mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet. Ich meine, er hat die Preise verdient.
Er hat schon ein paar sehr lesenswerte Romane heraus gebracht.
Dieser Roman ist lese- und hörenswert. Allerdings keine leichte Kost.
Er ist ein bemerkenswertes Stück Zeitgeschichte.
Historie zum Einschlafen 26. August 2017
Cora flüchtet als Sklavin erfolgreich von einer Baumwollplantage. Auf ihrer Flucht in den Norden Amerikaner muss sie sich einige Monate lang im Gebälk eines Dachbodens verstecken. Ihre Entdeckung und Gefangennahme durch Sklavenjäger erfolgt im Buch über 10 Zeilen. So viel zum laschen Spannungsbogen diese Romans. Man weiß nicht, welchen Text man vor sich hat. Einen faden Roman, einen historischen Bericht oder gar ein schwaches Polizeiprotokoll?
Aussergewöhnlich! 23. August 2017
Schonungslos, spannend, Abgruende der Menschheit.
Grosses Lesevergnuegen, emotional stark beruehrend!